Findus zieht um / ab 4 Jahren / von Sven Nordqvist (Verlag für Kindertheater Weitendorf, Hamburg) / 50 min.

 

ZUM STÜCK

Bong-quiiie-bong-quiiie! Jeden Morgen um 4 Uhr wacht Pettersson durch dieses Gequietsche auf. Was heißt Morgen: jede Nacht. Findus hat ein eigenes Bett bekommen, mit hervorragender Federung, auf dem man wunderbar hopsen kann – wild, ungestüm und voller Freude …

So lustig, so gut. Würde Findus’ Bettchen nicht am Fußende eines anderen Bettes stehen, eines großen Bettes, in dem ein Mensch schläft – der alte Pettersson, der um vier Uhr in der Früh gern noch weiterträumen möchte. Aber wie soll das gehen bei dem ewigen Gequietsche? Pettersson stellt Findus vor die Wahl, mit der Hopserei aufzuhören oder das Bett woanders aufzustellen. Findus entschließt sich umzuziehen. Pettersson starrt ihn an. „Ist das dein Ernst? Du kannst doch nicht einfach so zu Hause ausziehen!“ „Oh doch!“, bestimmt Findus.

FINDUS ZIEHT UM erzählt von Geborgenheit und den ersten Schritten hinaus in die weite Welt …

 

 

YOUTUBE / Trailer


mit der Originalmusik des Stückes von Christof Ressi.

 

 

PRESSESTIMMEN

HÜPFENDE KATZEN UND GACKERNDE HÜHNER
Hier werden Kinderherzen zum Lachen gebracht: Das Theater Feuerblau zeigt ab sofort „Findus zieht um“.

Man kennt sie, die lustigen Geschichten rund um Pettersson und seinen kleinen Kater Findus. Die beiden verbindet eine familiäre Freundschaft. Doch auch in einer solcher, kann es ab und an zu Konflikten kommen. Der Kater Findus liebt es, morgens um vier Uhr auf seinem Bett herumzuhüpfen, denn „Kater brauchen ihre Morgengymnastik“. Pettersson hingegen liebt es auszuschlafen und hält das Gequietsche des Bettes nur sehr schwer aus.
Eine Lösung ist schnell gefunden: Das alte Klo im Garten bietet sich perfekt an, um daraus ein eigenes Haus für die Katze zu bauen. Problem gelöst, oder? Nicht ganz. Denn Pettersson merkt schnell, dass sein Haus ohne den quirligen Kater ganz schön leer ist. Auch die Katze muss bald erkennen, dass ihm sein eigenes zu Hause zwar viel Freiraum bietet, es jedoch allein in der Nacht ganz schön gruselig sein kann …

Liebevoll inszeniert das Theater Feuerblau die Geschichte für alle Kinder ab vier Jahren. Dass die Themen rund um eigenen Freiraum und Zusammenhalt die jungen Gäste bewegen, ist an den Publikumsreaktionen nicht zu verkennen. Mitgerissen rufen die Kinder den beiden Darstellern zu und wollen den Protagonisten die Lösungen für ihre Probleme vorsagen. Der liebevolle Umgang mit dem aufgeregten Publikum durch Klaus Seewald und Monika Zöhrer ist nur einer von vielen Gründen, der dieses Stück zu einer empfehlenswerten Erfahrung für die ganze Familie macht. Hier ist wirklich Platz für Kinder – vor und zwischendurch gegebenenfalls auch auf der Bühne.

Auch schauspielerisch ist der Nachmittag im FRida und freD Knopftheater ein richtiger Hingucker: Klaus Seewald sorgt für herzhaftes Kinderlachen, wenn er mit den Stoffhühnern über die Bühne flitzt und Monika Zöhrer ist als frecher Findus offenbar geschaffen für die Rolle des aufgeweckten Katers.

Zusätzlich sorgen märchenhaftes Schattenspiel und Slapstick-Momente für ein buntes Theatererlebnis. Familientheater, das für viele Lacher sorgt, aber auch Themen anspricht die Kinder und Eltern bewegen. Große Empfehlung.

Kulturreferat der ÖH Uni Graz, TERESA GUGGENBERGER

 

SO LUSTIG KANN SCHLAFLOSIGKEIT SEIN
Das Aufstehen wird im neuen „Petterson und Findus“-Stück des Theater Feuerblau zum großen Problem: Denn während Petterson (Klaus Seewald) gerne lange schläft, springt Kater Findus (Monika Zöhrer) schon in aller Früh lautstark durchs Haus: Also muss das Tier ausziehen, doch schon bald vermissen sich die beiden.
Den Drang zur Selbstständigkeit und die wohlige Geborgenheit des Miteinanders thematisiert das Duo in „Findus zieht um“ auf sehr sympathische Weise und mit einer herrlich wandelbaren Bühne – geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Kronen Zeitung, CH

 

 

TEAM

Inszenierung, Dramatisierung, Schauspiel: Monika Zöhrer, Klaus Seewald
Bühne, Licht: Christina Bergner
Musik, Komposition: Christof Ressi
Kostüm: Barbara Häusl, Susanna Mörth