Vom Verschwinden der Schatten /
in Kooperation mit Queen Mary University of London / unterstützt vom ACF London & British Council

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ZUM STÜCK

Real, aber kein Ding;
Von mir, aber nicht ich;
Ein Loch im Licht.

Unabhängig von Kultur und Alter: Schatten erschrecken und faszinieren.

Die Schatten verschwinden und wir vergessen die Geschichten unserer Kindheit, in denen der Verlust unserer Schatten den Verlust unserer Seele bedeutet. Im Theater, wo Licht und Dunkelheit aufeinandertreffen, finden wir sie wieder. Das Theater ist einer der wenigen Plätze in unserem Leben, an dem die Dunkelheit überwiegt. Hier können wir das Spiel von Licht und Schatten mit Staunen, Angst und Freude genießen.



In diesem Stück treffen die Schatten von Freud, Plato, Galileo und Caravaggio aufeinander um die Dunkelheit zurück zu erobern: für die Wissenschaft, die Kunst, die Mythologie und eine gute Tasse Tee.

Lesen Sie auch den Blog Eintrag zu den ersten Proben in London im Jänner 2015.

YOUTUBE / Trailer

AUFFÜHRUNGEN

am Festival PEOPLING THE P(A)LACES – London, Großbritannien

im THEATER AM LEND – Graz, Österreich

PINTER THEATRE STUDIO – London, Großbritannien

PRESSESTIMMEN

LICHTSPIELE IM SCHATTENREICH
Dunkle Abbilder sorgen für bizarre Stimmungen.

GRAZ. Jeder kennt die Zerrgestalten der Nacht, die schwarze Silhouetten von Straßenzügen und Städten, die Schatten der Vergangenheit, die von Kindheit bis zum Kinokrimi für Angst und Faszination sorgen. Nur werden sie von der grellen Alltagswelt überflutet.

Monika Zöhrer und Klaus Seewald vom Theater Feuerblau nutzen mit Martin Welton von der Queen Mary University of London den dunklen Theaterraum am Lend, um in ihrer Geschichte „Vom Verschwinden der Schatten“ den schwarzen Seelenanregern Platz einzuräumen. Experimentell, erzählerisch und in körpersprachlichen Figuren führt die schemenhafte Zeitreise zur Erfindung des Teleskops, zu Galileo, Michelangelo, Platons „Höhlengleichnis“, Sigmund Freud und Hollywood. Hauptrolle im Zusammentreffen der Schatten spielt Lisa Horvaths faszinierende Visualisierung. Bücher und Kerzen imaginieren unter Eugen Schöberls raffinierter Lichtregie urbane Nachtszenarien. Bizarre Raumperspektiven auf lichtdurchlässigen Vorhangbahnen versetzen in Staunen.
Feine emotionale Bilderpoesie.

Kleine Zeitung, ELISABETH WILLGRUBER-SPITZ

TEAM

Regie: Monika Zöhrer
Spiel, Stückentwicklung: Monika, Zöhrer, Klaus Seewald, Martin Welton
Dramaturgie: Eva Wallensteiner
Bühne, Visuals: Lisa Horvath
Kostüm: Barbara Häusl
Komposition, Musik: Christof Ressi
Videotechnik: Peter Venus
Lichtgestaltung: Fabian Dankl
Konzept: Eva Wallensteiner, Monika Zöhrer, Klaus Seewald, Martin Welton
Produktion: Theater Feuerblau